Prozessen einen neuen Sinn geben
Shownotes
Warum tun wir eigentlich, was wir tun?
Eine Frage, die sich aus unserer Erfahrung Organisationen und Teams immer noch zu selten stellen - gerade im heutigen, schnelllebigen Arbeitsalltag. Dort folgen wir häufig bekannten Prozessen, halten Vorgaben ein, füllen Formulare aus und verlassen uns zunehmend auf digitale Systeme. Doch was passiert, wenn dabei die eigentliche Sinnstiftung, das MEHR dahinter verloren geht?
In der heutigen Folge sprechen wir genau dazu mit unserer Interviewpartnerin Jenny und werfen mit ihr den Blick auf ein Thema, das zugegebenermaßen zunächst recht trocken und eingefahren wirkt. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch, wie viel es mit Selbstwirksamkeit, Verantwortung und den Prinzipien erfolgreicher Zusammenarbeit zu tun hat.
Im Gespräch erfahren wir von Jenny:
- Warum unser Verständnis von Prozessen häufig noch aus einer Arbeitswelt stammt, die längst vergangen ist.
- Weshalb viele der Regeln und Strukturen, die uns Orientierung geben sollen, heute eher Frust als Klarheit erzeugen.
- Welche Chancen und Risiken der zunehmende Einsatz von KI darstellt.
- Wie Prozesse gestaltet sein müssen, damit sie Menschen nicht einengen, sondern stärken.
Wir wünschen euch viel Freude beim Zuhören und Reflektieren und sagen an dieser Stelle DANKE, liebe Jenny, für deine wertvollen Einblicke in die Welt der Prozesse!
Wer mehr über Jenny und ihre Arbeit erfahren möchte, schaut am besten hier vorbei: https://connect2grow.today
Alles über unsere Werkstatt für Zusammenarbeit findet ihr hier: https://werkstatt-fuer-zusammenarbeit.de
Über Fragen, Anregungen und Themenwünsche freuen wir uns wie immer unter: podcast@wenn-heut-schon-morgen-waer.de
Transkript anzeigen
00:00:00: Prozesse haben nicht unbedingt den besten Ruf.
00:00:04: Viele denken dabei an Formulare, an Vorgaben und Dinge die man eben erledigen muss.
00:00:11: Unser heutiger Gast lädt uns zu einem anderen Blick ein.
00:00:15: Gemeinsam mit Dr.
00:00:17: Jenny Rakwitz sprechen wir darüber warum viele Prozisse aus einer Zeit stammen, die längst vorbei ist.
00:00:24: Weshalb KI nicht automatisch die Lösung?
00:00:27: Und was passiert, wenn Menschen ihre Zusammenarbeit wieder selbst gestalten?
00:00:33: Ein Gespräch über Verantwortung, Wirksamkeit und die Frage wie Prozesse uns unterstützen können statt uns einzuengen.
00:00:43: Schön, dass ihr dabei seid!
00:01:04: Wenn heute schon morgen wir Prozessen einen neuen Sinn geben, von der Fremdbestimmung zur Selbstwirksamkeit.
00:01:14: Hallo Jenny!
00:01:16: Hallo Anna!
00:01:17: Schön euch zu sehen.
00:01:19: schön im virtuellen Space nicht in einem Raum trotzdem schön dass ihr da seid.
00:01:25: wie geht's?
00:01:27: Hallo zusammen, auch von meiner Stelle und von meiner Seite.
00:01:31: Jenny schön dass du da bist!
00:01:32: Ja wie geht's?
00:01:34: Wie schaust Du auf die
00:01:34: Folge?!
00:01:35: Wie ist es?
00:01:38: Ja hallo ihr beiden.
00:01:42: Als Hot Cast Followerin ist das für mich ganz spannend heute mal auf der anderen Seite zu sitzen.
00:01:49: Also ich höre euch häufig im Auto Und bin jetzt natürlich ein bisschen aufgeregt Mal hier mit euch zu quatschen.
00:01:59: Ja, bin sehr gespannt.
00:02:01: Wie geht's euch?
00:02:05: Ich... du Anna!
00:02:10: Der Charme der digitalen Aufnahme.
00:02:12: man guckt immer in erwartungsvolle Gesichter und keiner traut sich was zu sagen.
00:02:17: Man will ja höflich sein.
00:02:19: nein ich versuche noch so ein bisschen mein Fokus zu finden.
00:02:21: Ich komme aus Prozessen oder ich komme aus Buchhaltungsprozessen.
00:02:24: die tun mir einfach schlicht nicht gut.
00:02:27: Mein Hirn ist Wirre und ich versuche mich jetzt irgendwie für die Aufnahme zu fokussieren.
00:02:33: Ich erinnere mich so ein bisschen an unsere letzte Aufnahme Anna, die war nur Wirr.
00:02:37: unser inneres Team machte tolle Sachen mit uns.
00:02:42: aber ich glaube auch die Aufnahmen haben wir gekriegt.
00:02:45: also kriegen wir das heute auch hin.
00:02:46: Jenny du wirst uns im Zweifel da durchführen oder wir fühlen sich da durch, also was machen wir eigentlich?
00:02:52: Nein ich habe voll Bock auf diese Folge weil es einfacher ist, der hängt ganz viel dran.
00:02:55: Der hängt ja irgendwie auch viel von dem dran das wir gerade erleben wo wir, wo wir hingucken aner Prozesse haben mit unserem Leben ja auch grade zunehmend mehr Bedeutung gewonnen.
00:03:10: und insoweit genau lass uns dahinter gar noch mal so ein bisschen aufmachen dass die Konstellation hier eigentlich auch ist.
00:03:17: Und ich habe einfach richtig Lust, jetzt auf diese eineinhalb Stunden wird es eh schon wieder nicht.
00:03:22: also mindestens meine dreiviertel Stunde mit euch zu schwatzen und zu plaudern uns zu hören und ja aber auch tiefer einzusteigen.
00:03:34: Wir tun das ja ehrlicherweise zu einem Thema und Jenny deshalb bin ich umso neugieriger in das du uns gleich thematisch auch mitnimmst.
00:03:43: Prozesse sind jetzt nicht so bisher, wenn ich mal zurückgucke auf Frank und mich.
00:03:48: Und vor allem unsere kreativ-kaotische Arbeitsweise.
00:03:52: durchaus ist ja jetzt nichts was bei uns immer ganz oben auf der Liste stand oder wo wir ehrlicherweise ähnlich wie die Personen, die wir im Intro geschildert haben, nicht sofort Hurra geschrieben
00:04:04: haben.
00:04:05: Das heißt meine Neugier auch auf diese Folge und damit auf deinen Blick natürlich Wie gucken wir am Ende auf Prozessner?
00:04:17: Also gibt's vielleicht doch so ein kleines Hurra, was uns über die Lippen kommt.
00:04:23: Alles klar Challenge accepted!
00:04:26: Sehr gut
00:04:27: Anna.
00:04:28: ich bin eigentlich sicher dass das gelingt weil es im Ergebnis gucken wir ja schon anders hin.
00:04:34: aber lass uns noch mal anfangen Jenny bevor wir in dieses Thema Prozesse einsteigen.
00:04:41: also magst du vielleicht noch drei Sätze zu dir sagen Wer bist du?
00:04:47: Wo kommst du her, wo spielen Prozesse in deinem Leben eine Rolle oder überall.
00:04:54: Wie bist du zu Prozessen gekommen?
00:04:56: Gib uns einfach mal so einen kleinen Überblick!
00:04:57: Weshalb reden wir mit dir über Prozisse?
00:05:02: Also wer bin ich?
00:05:04: Ich bin eigentlich ein großer Kaot und Freigeist.
00:05:08: Bin aber über meine Sozialisierung ganz klar und klassisch in die Prozesswelt gewandert, gewachsen.
00:05:17: Das heißt während des Studiums logischerweise ganz stark in Prozessen unterwegs gewesen.
00:05:22: die ganze Ausbildung läuft ja nach Prozessen.
00:05:27: Ich bin Chemikerin das heißt ich habe natürlich da viel Laborarbeit in Prozesen erlebt.
00:05:32: Bin dann nach dem Studium in die Pharmaindustrie gewechselt.
00:05:38: Die lebt von Prozesten und zwar durchaus von den klassischen.
00:05:43: hohe regulatorische Anforderungen und sehr, sehr klare Vorschriften wie zu handeln ist.
00:05:49: Und das ist im Prinzip auch das was ich so allgemein unter klassischer klassischen Prozessen verstehe.
00:05:55: Das heißt wir haben einen industriellen Prozess der es vorgegeben und genau so haben die Menschen die ihn ausführen auch einzuhalten.
00:06:03: Das ist so das klassische was man kennt was ihr was ihr Eingangs auch beschrieben habt.
00:06:08: und dadurch dass sich eben in dem Qualitätssektor unterwegs war habe ich da viel an Störungen natürlich erlebt, aber eben auch an Vorgehensweisen saß immer auf der Seite derer die die Prozesse definieren durften.
00:06:24: Was natürlich dem Freigeist durchaus entgegenkommt weil wenn ich den Prozess gestalte ist er auf jeden Fall gut und ich habe mich immer gewundert warum sehen die anderen das einfach nicht?
00:06:33: Ist doch ein geiler Prozess!
00:06:34: Warum wird er nicht
00:06:35: angenommen?!
00:06:37: Und da fing dann im Prinzip so meine Reise an zu fragen was braucht es denn dass dieser Prozess genommen werden kann.
00:06:46: Warum wird nicht gesehen, das der ganz toll ist?
00:06:50: Und da fing dann eben so diese Reflektion an und die Entwicklung dessen worüber wir sprechen wenn wir sagen eine neue Perspektive einnehmen.
00:07:03: Ich habe den Rest einer Fragenschwene vergessen.
00:07:05: Stellen mir immer nur eine Frage.
00:07:08: Du solltest bereits jetzt zu dir sagen es hast du glaube ich gemacht und hast uns einen Blick auf Ja, auf die Prozesse oder den Satz gegeben.
00:07:19: Wo sind dir Prozisse begegnet und wie schaust du da so ein bisschen?
00:07:25: Genau!
00:07:25: Und hast dann ja was über deine Prozeste gesagt, die du
00:07:29: liebst...
00:07:31: ...und wenn ich dich richtig verstanden habe wo du gesagt hast das müssen gute Prozese sein werden.
00:07:35: Ich liebe sie ja also müssen sie gute Prozess für andere sein.
00:07:38: und dann hört sich so ein kleines Zweifeln darin und hast mit der Feststellung irgendwie verflugter Mist.
00:07:47: Die Hypothese trifft nicht zu.
00:07:49: Ja, das sind einfach die Erlebnisse.
00:07:51: also wir haben dann immer unfassbar viel Energie investieren müssen um gute Prozesse annehmbar zu machen und häufig dann halt durch die durch die klassischen Mechanismen über Hierarchie über langwierige Trainings über wirklich engmaschige Kontrolle und Überwachung Und es sind alles Methoden und Mittel die uns wahnsinnig einschränken.
00:08:17: Fachbereiche in Organisationen, die eher im Menschenbezug arbeiten.
00:08:22: Die eher kreativ unterwegs sind, damit viel stärker in Konflikt geraten als so klassische Produktionsbereiche.
00:08:33: Also in einem Bereich wo ich immer dasselbe tue fällt es durchaus leicht sich an diesen klassischen Weg zu halten da wo Ich immer mit Menschen agiere im Marketing, im Sales.
00:08:45: Es
00:08:45: können wahrscheinlich alle Fremd bestimmt Prozesse definieren, Lied von singen funktioniert nicht.
00:08:54: Und das sind halt so die Windmühlen gegen die man kämpft wenn man auf diesem Weg unterwegs ist?
00:09:01: Jetzt hast du gerade auch gesagt dass natürlich viel in Organisationen mit dem Thema Prozessen zu tun hat und es da auch einige Herausforderungen gibt.
00:09:13: der neue Sichtweise neuer Haltung zu dem Thema.
00:09:18: jetzt verändert sich ja die Welt, ich sag jetzt mal wieder global galaktisch da draußen enorm oder hat sich die letzten Jahre schon entwickelt und ist immer noch dabei es zu tun.
00:09:30: Aus deiner Sicht und deine Expertise was macht das denn mit dem Blick auf Prozesse?
00:09:36: Und wie prozesse heute vielleicht noch gelebt werden oder idealerweise gelebt?
00:09:47: Das ist eine spannende Frage, weil sie genau so den Finger in die Wunde legt dessen was wir heute an vielen Stellen erleben.
00:09:53: Ich würde ganz gerne einmal den Bogen spannen.
00:09:56: warum sind... Warum ist unser Prozessverständnis im Moment genauso wie ihr es auch beschrieben habt?
00:10:01: Irgendwie denken wir in Bürokratie, wir denken an Formulare.
00:10:05: Wenn wir in die produzierenden Bereiche gucken ist häufig so dieses Gefühl von Fließbandarbeit und Einschränkung mit dabei.
00:10:15: Wo kommt es her, genau aus diesen Bereichen?
00:10:18: Also wir haben mal eine Welt gehabt die relativ stabil und ich sage jetzt mal ein Tüdelchen einfach war.
00:10:30: Wir haben einfache Geräte gehabt, die in großen Stückzahlen produziert werden konnten also eine sehr monotone Verfahrensweise.
00:10:41: Da war das prima da hat es funktioniert.
00:10:45: haben wir aber nun mal WUKA oder BANI, wie auch immer wir das Konstrukt nennen wollen.
00:10:50: Wir haben große und sehr, sehr schnelle, also sehr fundamentale und sehr schneller Änderungen in unserem Gesamtsystem.
00:10:58: Viele Dinge sind miteinander vernetzt.
00:11:02: Die Dinge die Menschen machen, sind eher die kleinen Aufträge, die hochvariablen Aufträge.
00:11:09: Je monotoner die Arbeit ist es so leichter kann ich jetzt durch eine Maschine.
00:11:13: Also kann ich den Mensch durch eine Maschine ersetzen.
00:11:16: Und dadurch muss unser Prozessverständnis überprüft werden, denn das Prozessverständnis was wir heute noch haben stammt noch aus dieser stabilen Welt und da passt es einfach nicht mehr dazu.
00:11:28: Also ist die Frage wie kann ich dann Prozesse in diesen agilen Gedanken bringen um der Wuka-Welt gerecht zu werden?
00:11:42: Ich lausche Versuche zu verstehen Jenny eine Frage da rein, weil ich höre wenn ich unterwegs bin oder wenn ich eben in diesen Workshop sitze.
00:12:00: Ich häufig also vor dem Workshop höre ich den Einsatz wenn die Menschen doch einfach nur das tun würden was wir ihnen gesagt haben.
00:12:12: es ist der Satz der häufig von der Fügungskraft kommt oder ja aus der Qualität kommt.
00:12:20: Dahinter ist der Satz die Leute, die Menschen müssen einfach nur das tun was man ihnen sagt und dann wird irgendwie alles gut.
00:12:27: Und wenn ich dann in unserem Workshop sitze höre ich den Satz Wenn die wüssten Was wir alles erleben und worauf wir reagieren müssen Dann würden sie uns nicht so ein Quatsch erzählen und würden sagen Wir müssen es so machen dann würden Sie einen vernünftigen Prozess schreiben.
00:12:50: diese Spannungsfeld höre ich da auch ein Stück weit raus mit dem, was du gerade gesagt hast.
00:12:56: Mit alter Welt und ich habe so'n bisschen ... wenn ich dir zuhöre aus wie diese Klasse von Fließband gesagt, immer Henry Ford so'nn bisschen im Kopf, relativ klar wo muss die Schraube reingedreht werden?
00:13:12: Und die musste ja immer gleich gedreht wird.
00:13:14: das konnte ich prozessual wahrscheinlich auch optimieren.
00:13:18: Zu welchem Zeitpunkt?
00:13:20: und konnte mir von außen angucken, wann ist der richtige Zeitpunkt dafür.
00:13:26: Wie kriegen wir denn das Thema jetzt zusammen?
00:13:30: Also ich mache mir jetzt mal den Raum auf.
00:13:33: also wie kriegen wir vor allem zusammen?
00:13:36: dass weil es was dahinter steht ist, dass der vollgebende Prozess nicht mehr die gelebte Prozess ist.
00:13:44: Wir müssen auf komplexe Herausforderungen reagieren.
00:13:48: Das ist das was auch gehört habe.
00:13:51: Alle Menschen schreien nach KI und sagen, KI wird es schon lösen.
00:13:59: Was ist denn nun der Blick den wir werfen sollten?
00:14:04: Ich mache das Feld mal ganz bewusst riesengroß.
00:14:11: Ich sortiere das mal ein bisschen in meinem Kopf und in dem was ich erzähle.
00:14:15: wenn dir am Ende noch etwas fehlt frag nochmal rein!
00:14:21: Ich würde zuallererst einmal ein bisschen was abtrennen.
00:14:25: Wenn ich heute noch einen Prozess habe, das am Fließband irgendeine Schraube reingedreht werden muss auf die immer gleiche Art und Weise.
00:14:31: Dann kann ich das genau nach den alten Prinzipien machen.
00:14:36: Ich würde das wahrscheinlich heute nicht mehr händisch machen weil ich als Mensch eine viel zu grohe Prozesse Varianz hab Weil ich eben Dinge nicht immer gleich machen kann.
00:14:44: Wir sind keine Maschinen Aber da liegt die Kraft von Menschen und von menschlicher Arbeit In dem individuellen Komplexen System hochgradig vernetzt miteinander.
00:15:03: Wenn ich jetzt versuche, eine ganz hohe Flughäbene zu erreichen sehe die Punkte nicht mehr.
00:15:09: Ok!
00:15:11: Wenn ich aber von der Ebene aus versuche zu dirigieren dann kriegt das Netz unten die punktenden Probleme.
00:15:19: wenn ich in einem komplexen system bin und versuche eine einfache antwort zu geben Von einem Punkt aus dann wird diese Antwort immer Teile vergessen, übersehen und nicht beantworten können.
00:15:37: Die einfache Antwort kann es also nicht sein.
00:15:43: Wir haben einen komplexen Prozess wenn wir mit Menschen interagieren.
00:15:53: Ich könnte jetzt also nicht beschreiben wie jeder einzelne Interaktion auszusehen hat.
00:16:00: Dazu ist sie zu divers Aber es gibt Spielregeln an die wir uns halten.
00:16:06: Das sind die Vereinbarungen miteinander, die müssen klar sein.
00:16:14: Was wir halt immer wieder versuchen und KI ist genau die Antwort darauf... also warum versuchen wir jetzt mit KI zu haben?
00:16:20: KI ist genauso die Antwort drauf!
00:16:22: Wir haben ein komplexes System, wir verstehen es nicht und da jetzt hinzugucken ist halt irgendwie auch mühselig und dafür haben wir nicht mehr wirklich Zeit.
00:16:31: Die KI kann diese Komplexität durchdringen und gibt mir schon eine Antwort.
00:16:36: Ich habe nicht mehr so richtig ne Ahnung wie sie dazu kommt Aber wird schon passen.
00:16:41: Ich verstehe mein eigenes System nicht mehr, aber ich kriege ja von der Kainer Antwort und dann verlasse ich mich da halt auch drauf.
00:16:51: Weil was habe ich schon für eine Alternative?
00:16:54: Und damit wechsle ich einfach nur den Zustand der Entmündigung.
00:16:58: also für mich fühlt sich es immer so ein bisschen an Die alten Prozesse haben die Menschen in ihrem Mitdenken entmündigt weil sie einfach nur tun sollten was man ihnen gesagt hat Und um Gottes Willen nicht davon abweichen durften, also mit Disziplin haltet es doch jetzt einfach mal ein.
00:17:20: Der Satz, den du eingangs gesprochen hast und von da aus wechseln wir zu der Entmündigung.
00:17:26: ja ich hab eigentlich keine Ahnung mehr wie's dazu kommt aber ich machs halt jetzt einfach.
00:17:31: Da gibt's halt noch Alternativen nämlich wenn sich das Netz untereinander kennt und dazu müssen sich die Menschen aber wieder austauschen und unterhalten besprechbar machen, wie eigentlich ihre Interaktion miteinander ist.
00:17:49: Also in die Ausarbeitung kommen – Wie arbeiten wir miteinander?
00:17:58: Was kann ich dir geben und was brauchst
00:17:59: du?".
00:18:02: Und das ist die Vereinbarung, die wir treffen als Prozess.
00:18:09: Damit triffst Du natürlich bei Frank und mir genau ins Schwarze und mitten ins Herz!
00:18:17: Also das Thema Besprechbarkeit, du hast vorhin auch schon gesagt und die Frage formuliert was braucht es denn um Prozesse neu anders besser zu gestalten?
00:18:28: Das sind ja auch genau die Fragen und Aspekte mit denen wir ganz häufig in Organisationen und Teams unterwegs sind.
00:18:35: Und mich macht es genau an der Stelle neugierig wie... Wie sieht denn konkret deine Arbeit Unterstützung, Mitgestaltung einer Prozessentwicklung aus.
00:18:51: Also kannst uns da mal ein konkretes Beispiel zu geben.
00:18:55: und du hast gesagt wir haben einerseits die sehr klassisch-historische Definition von Prozessen auf der einen Seite.
00:19:04: was kommt am Ende bei Raus Entmündigung?
00:19:06: Wir haben eher den futuristischen KI Blick.
00:19:09: Was kommt am ende bei Rum?
00:19:10: Aus deiner Sicht entmündigungen Welche Definition ist denn für dich aktuell die passende, wie wir Prozesse definieren sollten.
00:19:30: Ich fange auch da wieder mal bei meinem eigenen Schmerz an aus dem ich komme.
00:19:34: um es ein bisschen greifbar zu machen Die Prozese im klassischen System werden über Textbeschreibungen erfasst in aller Regel also Videos oder irgendwie.
00:19:48: Anleitungen sind noch relativ selten.
00:19:49: meistens ist ein Text niedergeschriebener Text der dann auch gerne so dreißig, vierzig, fünfzig Seiten hat.
00:19:56: Für alle Beteiligten
00:19:57: ist ein großer
00:19:57: Spaß.
00:19:58: Klassisches
00:19:58: Handbuch, Arbeitsanweisung – so wie man es kennt!
00:20:01: Genau.
00:20:03: und das macht bei allen schlechten Laune und ist genau genommen einfach irgendwie nur ein Mittel zur Fremdsteuerung von außen.
00:20:14: Für mich sollte ein moderner Prozess wirklich eine gelebte Vereinbarung von gemeinsamen Handelns sein.
00:20:22: also Wie interagieren wir miteinander?
00:20:26: Das heißt, wir müssen an vielen Stellen einmal die Perspektive wechseln.
00:20:32: Ich glaube einer der wichtigsten Punkte ist nicht eine Person sitzt da und schreibt Dinge auf, sondern also klassischerweise ist irgendwie der Qualitäter oder die Führungskraft, die ja prozesseigner ist, schreibt den Prozess runter.
00:20:49: Nie das Team!
00:20:50: Also die Menschen, die wirklich daran arbeiten sitzen gemeinsam am Tisch oder in der Runde und sprechen darüber Wie arbeiten wir eigentlich?
00:20:59: Und es muss nicht das Arbeitsteam sein.
00:21:02: Das kann auch das Prozesteam sein.
00:21:04: und da kommt der nächste wichtige Punkt, wenn wir über den Ablauf also dieses gemeinsame Handeln sprechen müssen wir zuallererst mal auf die Schnittstellen gucken.
00:21:16: und wenn wir im Prinzip in fast jede Organisation reingucken wo reibt's am schnellsten an den Schnittstellen?
00:21:23: Ich habe in dem besten Fall noch gute Teamzugehörigkeiten Und dann kriege ich aber ganz schnell so eine Team-Dynamik rein, wir gegen die.
00:21:33: Dadurch habe ich immer Reibereien an den Schnittstellen.
00:21:36: Da braucht es ganz viel Fokus.
00:21:38: Das heißt Menschen gestalten ihre eigenen Prozesse und wir schauen auf die Schnittstellen.
00:21:44: Wir schauen auch auf Risiken und Variablen im Prozess.
00:21:49: Was ich häufig erlebe ist Jeder beschreibt genau das was er tut.
00:21:54: Okay, als Wissensmanagement klasse.
00:21:56: Also wenn ich sage, schreib mal auf was du machst damit es auch der Nächste so machen kann ist ja alles fein.
00:22:03: Ist gutes Wissen-Management aber das hilft mir nicht für den Prozess.
00:22:08: im Prozess muss ich wissen wie ist der Handshake?
00:22:13: und der Handshake muss committed sein.
00:22:15: Das heißt wir brauchen auch das gemeinsam erarbeitete Verständnis.
00:22:22: dass ist das was wir tun Und das tun wir dann auch.
00:22:26: Das heißt, ich brauche auch eine Transparenz darüber ob das funktioniert.
00:22:32: und jetzt kommt aber wieder das Wichtige im Umdenken unserer Haltung dieses diese Transparens zur Einsicht schaffen wir es.
00:22:41: das Commitment zu leben dient nicht dazu Zu Strafen zu kontrollieren zu überwachen Sondern als Team in die Entwicklung zu gehen.
00:22:51: Das heisst wenn ich ne Vereinbarung getroffen habe So leben wir den Prozess und er funktioniert nicht.
00:22:58: Dann arbeite ich agil, das heißt Ich gehe in Review, ich gehe in Retro Und prüfe Was muss sich besser machen?
00:23:06: Damit Das nächste Mal der Prozess besser läuft!
00:23:10: Und das ist etwas was wir In unserer Prozesslogik, in unserer Prozesse Landschaft noch Nicht so gut verankert haben Dass Prozisse nichts starres, nichts steifes und für die Ewigkeit sind wahrscheinlich auch, weil sie oft so mühsam sind in der Bearbeitung.
00:23:27: Und das bedeutet auch meine Prozesse müssen eigentlich viel kleiner sein.
00:23:30: Sie müssen nette kleine Inkremente und kleine Bausteine sein die ich eben in sich geschlossen schnell ändern kann, die aber gut miteinander vernetzt sind damit ich nicht mittendrin eine Stellschraube ändere und dann mein ganzes Haus zusammenfällt.
00:23:51: In der Konsequenz auch, dass all die Menschen, die im Moment da draußen sind und gegen diese Windmühlen kämpfen... ...die die Menschen sind, die die Prozesse im Moment schreiben weil sie etwas besser machen wollen für ihre Kollegen.
00:24:05: Aber nicht vorwärts kommen!
00:24:07: All diese Menschen müssen auch ihre Art darauf zu schauen um damit zu arbeiten massiv ändern Weil sie genau zu diesen Entwicklern, den Unterstützern dieser neuen Haltung werden müssen.
00:24:22: Das heißt, ein bisschen gehen Sie wenn ich nochmal die Analogie zum Agile aufmache in die Rolle des Crom-Masters.
00:24:29: das heißt sie definieren nicht mehr den Prozess sondern sie geben dem Team die notwendige Unterstützung dass das Team das selbst machen kann.
00:24:37: Das heisst sie halten den Raum sie entfernen Hindernisse sie geben durchaus auch mal Anforderungen mit rein.
00:24:43: der Qualitäter muss ja dafür sorgen dass die Qualität gesichert ist und sie greifen aber grundsätzlich nicht ernst zu nimmt inhaltlich, in die Ausarbeitung des Prozesses ein.
00:24:55: Sie können mit Heuristiken und Erfahrungen unterstützen aber sie würden nie sagen nein so macht man das nicht der Prozess muss so aussehen.
00:25:06: Und damit ist es auch für diese Seite eine sehr neue Rolle und eine die unglaublich befreit.
00:25:15: weil im Moment ist es und das sieht man eben auch wenn man mit den Leuten spricht in entsprechenden Bubbles unterwegs ist und die Post sieht, dieses Hamsterrad macht die Menschen einfach müde.
00:25:28: Und zwar alle, die wirklich was bewegen wollen, macht es unglaublich müde wenn sie da nicht aussteigen.
00:25:37: Jetzt muss ich da mal rein fragen.
00:25:39: nochmal Janine.
00:25:41: Ich habe vorhin gesagt viele sagen immer – das sind ja häufig auch die Menschen, die für die Prozesse die Verantwortung tragen, wenn die Menschen doch endlich tun würden, was wir ihnen sagen Gehst du hin und sagst, ne wir sind mittlerweile so komplex dass diese eine Person die Prozess verantwortlich ist Komplexität des Prozesses und die schnellen Veränderungen gar nicht mehr abbilden kann.
00:26:09: Das heißt ja im Umkehrschluss auch, dass sich mit der Prozesslandschaft, die wir immer gerne alle fertig haben wollen weil dann wird es ja laufen nie fertig sind.
00:26:21: Ist das das neue Ding?
00:26:23: Und dann würde ich dir da hinterher die Frage stellen, weil wenn wir dann auch noch diese Prozesse ständig anpassen würden in die Herausforderung, die wir da sehen.
00:26:36: Machen wir eigentlich nichts anderes mehr als Prozesseschreiben?
00:26:41: So wie wir sie gerade brauchen und arbeiten eigentlich gar nicht mehr?
00:26:53: Schöne Stellvorlage!
00:26:56: Also warum ist der Prozess nie fertig?
00:27:02: Der Prozess ist tatsächlich nie fertig.
00:27:05: Er ist ja ein Modell, ein Abbild dessen was wir tun und unser Handeln ist ja auch nie fertig.
00:27:14: Wir haben gesagt die Welt verändert sich also verändert sich unsere Handeln in dieser Welt.
00:27:19: wenn aber jetzt der Prozess nur die Abbildung also die Vereinbarung unseres Handelns ist kann auch dieser Jahr nie fertig sein.
00:27:30: Also müssen wir eine große Klarheit darüber haben Wann ist er gut genug, um ihn so im Einsatz zu halten?
00:27:37: Also zu testen und dann weiterzuentwickeln.
00:27:40: Und irgendwann kommt natürlich eine gewisse Ruhe rein.
00:27:43: Es wird Punkte geben die wenig Veränderung erfahren.
00:27:47: andere Punkte brauchen viel Veränderungen Andere Punkte wiederum brauchen nicht ständig Veränderungs aber viele Wege die von da abgehen also viele Möglichkeiten viele Pfade.
00:28:00: Kann links rumgehen, kann rechts umgehen.
00:28:02: Komm aber zum selben Ziel!
00:28:04: Weil ich unter Umständen total gerne am Hafen lang schlendere... ...aber jetzt ist gerade hoch Wasser und dann kriege ich nasse Füße und das mag ich nicht.
00:28:12: also gehe lieber oben lang.
00:28:16: Das erleben wir ja in den Organisation auch häufig dass diese Pfade die wir beschreiten hoch konditional sind Also ganz viele Bedingungen daran hängen Die uns oftmals sogar im Alltag gar nicht bewusst sind.
00:28:31: Und die kann ich auch nicht, wenn ich eine Frage reinstelle, ad hoc ausbuddeln.
00:28:37: Also wenn ich die Menschen frage erzähle mir mal warum du wann was wie machst.
00:28:42: da können die wenigsten wirklich klar darauf antworten und das ist total okay.
00:28:46: also brauche ich einen Werkzeug wo ich mein Istzustand so gut wie ich ihn jetzt formulieren kann auch aufnehmen kann visualisieren kann.
00:28:57: wir menschen sind visuell text hilft mir überhaupt nicht und dann eben auch weiterentwickeln kann von da aus.
00:29:05: Jedes mal wenn mich wieder eine Erkenntnis streift, ach nee Moment das machen wir sogar nicht!
00:29:11: Das machen wir anders muss ich ne Chance haben es schnell und unkompliziert mit da rein zu packen.
00:29:17: Und damit erzeuge ich eine ganz ganz große Transparenz.
00:29:22: Wenn ich ein System habe in dem das ganze dann auch noch entsprechend über Bausteine funktioniert Erzeuge ich zusätzlich ein System, das sehr lebendig ist.
00:29:32: Immer wieder umgebaut werden kann und dadurch erzeugee ich wirklich einen Netz aus Informationen, aus Daten, aus Wissen und auch aus Zusammenhängen im Wissen.
00:29:46: Und weil wir zwischendurch mal das Thema KI gestreift haben erst da kann KI dann auch wirklich sinnvoll sein.
00:29:55: Weil wenn wir heute auf KI schauen Ich mag diese Entwicklung unfassbar gern, aber ich sehe eben auch die Hindernisse da drin.
00:30:07: Wir schmeißen das auf wahnsinnig chaotische Datensätze.
00:30:11: Daten haben aber die Eigenschaft zu veralten nicht mehr ab to date zu sein.
00:30:16: Variant zu sein und dann weiß die KI ja nicht was darf ich verwenden?
00:30:21: Was darf ich nicht verwenden?
00:30:23: wenn ich mir jetzt vorstelle dass sich die Menschen ihre Prozesse gestalten habe lassen mit einem sauberen Konstrukt und ich sehe, wie die Zusammenhänge sind.
00:30:32: Und diese sind immer aktuell bei den Menschen intuitiv das System aktuell halten zu ihrem eigenen Nutzen.
00:30:39: Dann kann ich auch KI draufsetzen weil diese Zusammenhange dann für die KI auch nachvollziehbar sind.
00:30:49: Ich muss noch eine Frage reinstellen um nochmal für mich noch mal ein bisschen besser zu begreifen.
00:30:54: Du hast eben diese schöne Bild gemacht, so dann gehe ich irgendwie am Wasser lang aber ich kann am Wasser nicht längst gehen weil gerade Hochwasser ist.
00:31:02: Einfach mal ein anderes Bild.
00:31:05: So und vermuten mich die Menschen ja aber am Wasser.
00:31:09: das heißt sie glauben dass sich am Wasser längst geht weil so war der Prozess.
00:31:15: Und jetzt merke ich aber, nee verfluchte Scheiße gibt kalte Füße oder nicht nur kalt sondern auch nasse Füse und geh den anderen Weg.
00:31:23: Gehe aufm Deich oder wo auch immer oder hinter dem Deich Jetzt weiß doch keine Sau mehr wo ich bin.
00:31:30: wie mache Ich denn das jetzt so schnell deutlich?
00:31:33: weil wenn ich eins gelernt habe Also mit meinem mangelnden Pragmatismus oder mit meinem die mangeln Sondern meinem hohen Pragmatismus zu sagen irgendwie ja warum machen wir sich anders?
00:31:45: Ja Frank dann halten wir uns hier nicht mehr an die Norm und dann kommt der Auditor.
00:31:52: Und dann kriegen wir unsere ISO, ich weiß nicht welche, nicht mehr und so können wir nicht arbeiten!
00:32:00: Wie kriegen wir denn das jetzt abgebildet?
00:32:02: Also wie kriegen wir abgebbildet dass sich bei Hochwasser das plötzlich kommt wobei das ja nur einfach auch das planbar?
00:32:11: also nehmen wir mal irgendwie eine Flutwelle die spontan kommt trotzdem hinter den Baich gehen kann Und die Menschen kriegen mit, dass ich da laufe.
00:32:24: Da ich selber ja auch als Auditor für ISO Schlag mich tot unterwegs bin – also für Qualitätsmanagementsysteme – kenne ich diese Diskussionen nur zu gut und gebe an der Stelle zuallererst mal den Impuls mit.
00:32:42: ganz oft geben die Normen das gar nicht so strikt vor.
00:32:47: wir glauben nur, dass es so ist.
00:32:50: Die lassen in der Regel Interpretationsspielraum für den Weg zum Ziel.
00:32:57: Aber du hast völlig recht, ich bin natürlich verpflichtet mich an die Prozesse zu halten, die ich mir selbst definiere.
00:33:05: Wenn ich im stark regulierten Bereich unterwegs bin – Pharma, Medizintechnik oder so wird es natürlich immer steifer logischerweise.
00:33:14: aber auch da steht nirgends Du musst ein Fließtextprozess haben, den du genauso abarbeiten musst.
00:33:21: Sondern es gibt da klare Regeln, wie du Abweichungen von diesem Prozess zu handeln hast.
00:33:27: Dass Du verpflichtet bist, diesen natürlich möglichst zu vermeiden.
00:33:31: Aber wenn Du von diesem Pfad abweichen musst Wie Du es zu bearbeiten hast?
00:33:36: Wer ist bewertet, wie Du es dokumentierst und wie Du anschließend sicherstellt dass das was hinten rauskommen soll also dein Ziel wie Du's trotzdem erreichst Und der Kunde genau das bekommt, was er braucht und eben manchmal dann auch Patienten oder wie auch immer geschützt sind.
00:33:57: Also, was lese ich daraus?
00:33:59: Ich brauche ein klares Vorgehen.
00:34:02: Ich braache einen Weg, wenn ich mich nicht an den Weg halte beschreiben kann, was passiert ist und warum welches Risiko davon ausgeht und wie ich sicherstelle dass ich das Ziel erreiche die Hose nicht nass ist glaube ich.
00:34:22: Das sind die Vorschriften, die ich einhalten muss.
00:34:24: also was brauche ich damit die Menschen wissen du gehst heute nicht unten lang weil da kommt gerade eine Welle geschwappt sondern dann gehst oben lang oder hast du oben gerade einen Kumpel gesehen und gehst jetzt doch den Weg weil dir den kurz treffen willst?
00:34:37: Ich muss also erfassen können in einem System.
00:34:40: ich muss transparent dokumentieren können.
00:34:43: ich bin heut nicht den Weg lang gelaufen.
00:34:48: Ich wollte dieses Ziel erreichen.
00:34:50: Ich kann dieses Ziel immer noch erreichen oder ich werde dieses Ziel erreichen, weil ich das und das tue.
00:34:58: Gibt es ein Risiko aus dem Vorgehen dass ich gewählt habe?
00:35:02: Das muss sich dann natürlich bewerten!
00:35:04: Und unter Umständen muss noch jemand anderes mit drauf schauen, weil alleine wenn ich solche Entscheidungen treffe manchmal in den Trugschloss geraten kann.
00:35:13: Das heißt, bei Risikobewertung hilft es wenn noch jemand mit drauf schaut und auch nochmal darüber nachdenkt.
00:35:19: ist das plausibel.
00:35:20: Haben wir an alles gedacht?
00:35:22: Weil Risiken in sich manchmal komplex werden können.
00:35:28: Und dann habe ich alles was ich brauche Nachvollziehbarkeit, Transparenz, Risikobewertung, Zielerfüllung Alles da!
00:35:38: Und es Schöne ist Wenn ich das jetzt in einem entsprechend agilen System dokumentiere Diesen Fall in meinen nächsten Review mitnehmen und mit dem Team darüber sprechen.
00:35:52: Ey Leute, wir gehen eigentlich immer unten lang aber ich habe festgestellt wenn ich da oben lang gehe unter Bedingung XY dann geht es auch total gut.
00:36:00: wollen wir den als alternativen fad mit aufnehmen.
00:36:04: Geht nämlich total gut!
00:36:08: Und dann schaffe ich mir ein resilientes System weil ich nämlich aus dem Wissen und aus dem Probieren des einen eine Entwicklung fürs ganze team liefere Und aus dem scheinbaren Fehler, aus der Abweichung von dem aber wir machen es doch immer so Entwicklungsraum geschaffen habe.
00:36:33: An deinem Denkst?
00:36:36: Ich denke und ich nicke und ich komme mit der nächsten Frage um die Ecke.
00:36:40: Ich versetze mich gerade Jenny als ich dir zugehört hab in einer Person egal ob jetzt Teammitglied, Schnittstellen verantwortlicher oder Führungskraft Gerade so beim Zuhören gedacht hat, ja das klingt alles total plausibel und ich hätte da wirklich große Lust mal dran weiterzuarbeiten oder weiterzudenken.
00:37:07: Irgendwie ist mir aber doch noch ein bisschen abstrakt wovon die da gerade sprechen.
00:37:15: also Ich habe verstanden Visualisierung tut gut besprechbarkeit ist ein klarer vorteil.
00:37:21: was an jetzt eine solche personen die uns gerade zuhört Konkret nach dieser Podcastfolge tun,
00:37:29: um
00:37:30: dieses ganze Thema Prozesse tatsächlich nochmal neu und anders anzugehen.
00:37:38: Also meine erste Antwort wäre natürlich auf unsere Website zu gehen connectogrow.org.
00:37:46: Da erklären wir so ein bisschen die unserer Haltung des Konzept dahinter wie die Transformation funktioniert, die damit einhergeht und wie das Tool, was dahinter liegt, funktioniert.
00:38:07: Dass es sich zu Anfang ein bisschen abstrakt anfühlt ist total okay.
00:38:12: Also das ist nichts wo man jetzt sagen muss, denn das muss man sofort auf den ersten Satz verstehen.
00:38:22: Das muss man mal erfahren, dass muss man spüren.
00:38:25: Und deswegen kann man eigentlich einfach nur wenn man neugierig ist, mal den Kontakt zu uns aufbauen.
00:38:35: Wir geben die Möglichkeit, es einfach mal zu erleben.
00:38:38: Auch die Kraft dahinterzuerleben wie schnell sich Teams hinter ihren Prozess stellen wenn sie ihn selbst aufgemalt haben sogar noch dann wenn man reinspiegelt der ist noch nicht optimal.
00:38:54: wir könnten jetzt also ein bisschen Tor A oder Tor B. ihr habt jetzt Prozess A den habt ihr selbst gemalt Der ist noch Prozess B, so müsste er aussehen.
00:39:06: Das ist der ideale Prozess.
00:39:07: Sie werden sich trotzdem alle vor Ihren Prozess stellen und das es die macht und dass kann man von außen beschreiben.
00:39:15: aber ganz ehrlich also gerade wenn man auch sehr eigentlich aus der Prozesswelt kommt sagt man erst doch Quatsch!
00:39:23: Ist doch irgendwie ja Gefühle!
00:39:29: Wir brauchen jetzt nur Prozesse wir brauchen einfach nur ein paar Prozisse.
00:39:36: Es braucht die Identifikation der Menschen mit den Prozessen und das kann ich nicht beschreiben.
00:39:42: Wichtiger aber ist, dass man das selber mal erlebt.
00:39:44: Ich habe es zu Anfang auch nicht geglaubt.
00:39:47: Als ich das gesehen hab war ich echt überrascht wie mächtig das ist!
00:39:55: Und deswegen ist die Antwort für mich an der Stelle einfach was kann man tun?
00:40:03: Kontakt zu uns suchen wir melden uns und dann schaffen wir die Möglichkeit es zu erfahren.
00:40:13: So einfach kann es sein.
00:40:15: Und ich wollte trotzdem gerade für diesen Moment noch mal versuchen, auch so ein bisschen griffiger zu kriegen.
00:40:24: Also klar liebe ich den Kontakt und sage halt irgendwie meldet euch.
00:40:31: auf der anderen Seite ist das aber auch, du hast gerade nochmal gesagt, ich würde noch einmal ganz kurz gar nicht die Finger reinhalten.
00:40:37: Menschen lieben ihre eigenen Prozesse, du kannst ihnen sagen was du willst was sinnvoll ist.
00:40:41: Menschen werden es trotzdem so machen wie sie's aus für sich ausprobiert haben worauf Sie sich committed haben.
00:40:47: und je mehr Menschen sich committet haben umso schlimmer ist es Für den der sagt wir müssen es aber so machen.
00:40:52: also sie werden ihren eigenen prozess gehen egal wie sinnvolle ist oder wie nicht sinnvoll er isst.
00:41:02: Wenn du mir über die Möglichkeit gibst, meinem Prozess in meinem Team oder mit den Menschen, mit denen ich arbeite selbst zu gestalten und du hast am Anfang gesagt, also Prozessbeschreibung sind auch gerne mal dreißig Seiten lang.
00:41:18: Fange ich dann an und schreibe jedes Mal dreizig Seiten?
00:41:24: Und Gottes Willen nein!
00:41:26: Also das würde auch nicht funktionieren weil es eine der größten Barrieren ist wenn Wenn ich die Menschen vor eine weiße Seite setze und ihnen sage, schreibe mal runter was du machst.
00:41:39: Das funktioniert nicht!
00:41:41: Da braucht es viel zu viel Überwindung und möglicherweise auch zumindestens mal gefühlt viel zu viele Expertise um sowas zu schreiben.
00:41:54: Ich könnte ja etwas Falsches schreiben Und tatsächlich ist da auch so ein Naja immer so ne Abwägung mit drin wieviel schreib ich denn?
00:42:03: in der Präzision, was schreibe ich rein?
00:42:05: Was lasse ich lieber weg damit es offen genug ist.
00:42:07: Also das Freitext kann nicht der Weg sein!
00:42:12: Ich brauche gute Bausteine aus denen ich das im Prinzip zusammenklicke und muss es einfach kompakt halten.
00:42:20: Im Prinzip bestehen diese Fließtexte aus lauter wichtigen Schlüsselsteinen die genannt werden müssen, Wir beschreiben mit Worten Dinge, die sind.
00:42:39: Du kannst jetzt irgendein beliebiges Objekt nehmen was da auf deinem Schreibtisch steht und anfangen das zu beschreiben.
00:42:46: Und du wirst merken je tiefer du ins Detail gehst desto länger wird der Text.
00:42:52: Da hat sich dieses Objekt ja noch gar nicht verändert.
00:42:55: Ist es objektveränderlich wird der text gleich sehr viel länger?
00:42:59: Das ist das Problem dabei!
00:43:01: Was kann ich aber
00:43:02: machen?!
00:43:02: Ich könnte jetzt ein Bild von dem Objekt kann sagen, Objekt liegt auf Tisch.
00:43:08: Das ist mein Baustein der grob umreißt was es und dann packe ich das Bild von diesem Objekt mit zu dieser Information und bin fertig!
00:43:19: Dann habe ich alles getan, was es braucht.
00:43:24: Gleich muss ich noch sagen als Klavier kümmert sich um das, wem gehörtes Objekt?
00:43:28: Warum liegt es da?
00:43:29: Was passiert damit?
00:43:30: Aber all das sind Schlüsselinformationen und stelle die visuell in den Zusammenhang, nicht mehr sprachlich.
00:43:42: Und wir können mit visuellen Reizten viel mehr Informationen transportieren als wir es mit text können – mit kurzen Text.
00:43:53: Folgt das so ein bisschen im Prinzip des Mind-Mappings?
00:43:55: Was du gerade beschreibst?
00:43:58: Ja, könnte man sagen….
00:44:02: Es ist eigentlich ein schönes Beispiel.
00:44:04: wenn wir auf eine Mindmap gucken dann setzen wir ja quasi Gedankenimpulse Zusammenhang.
00:44:11: Wir haben unsere Bubble in der Mitte, wo wir drauf schauen und dann binden wir verschiedene Gedanken die uns dazu kommen über kleine Punkte und Fäden quasi an.
00:44:23: Im Grunde funktioniert es ähnlich.
00:44:29: Wir würden jetzt hingehen und sagen alles klar das was im Zentrum steht ist unsere Aufgabe Und dann haben wir feste Punkte die wir beantworten müssen.
00:44:40: also wer kümmert sich Wann kümmert sich die Person da drum?
00:44:46: Womit kümmern Sie sich?
00:44:47: die Personen darum und das sind quasi nicht mehr so frei, einfach Impulse, die mir kommen.
00:44:52: Sondern es gibt schon spezifische Fragen, die es zu beantworten gilt.
00:45:00: Das heißt ja im Kern wie Mind Mapping aber ein bisschen mehr Struktur dahinter damit die Menschen auch die richtigen Impulse beantwortet.
00:45:11: Sonst habe ich ganz viele Lücken am Ende der Klassiker.
00:45:16: Wir haben super ausdefiniert, was alles getan werden muss.
00:45:20: Es steht nur dummerweise nicht mit dran, wer es
00:45:22: macht.".
00:45:26: Die Verantwortungsdiffusion ist auch etwas, was klassischerweise eintritt wenn ich Fließtexte habe, denn ich kann dreißig Seiten fantastisch niederschreiben ohne jemals zu sagen, was wirklich zu tun ist.
00:45:41: und die Güte von solchen Textbeschreibungen kann man übrigens ganz fantastisch testen indem man den Prozess mal neuen Mitarbeitenden oder Mitarbeiter in die Abteilung gewechselt haben gibt und sagt alles klar, das ist die Aufgabe.
00:45:53: Hier ist die Prozessbeschreibung.
00:45:55: Lies mal und mach!
00:45:59: Funktioniert nicht.
00:46:01: Nee nee, das muss dann schon begleitet werden noch von jemand anderem.
00:46:04: Aha okay... Also es gibt immer die Prozesswahrheit und es gibt die gelebte Wahrheit.
00:46:11: und dieser Offset der muss weg weil solange er da ist wird auch keine KI der Welt wirklich wirksam werden können.
00:46:18: in den Organisationen
00:46:23: heißt Jenny, wenn ich dich jetzt zum Schluss auch richtig verstanden habe je besser im Sinne von genauer ich auch rein frage in bestehender Abläufe oder vielleicht auch in zukünftig gedachte geplante Abläufen, desto mehr hilft es mir in der genauen Visualisierung und Zuordnung und Verbindung der einzelnen Schnittstellen und Knotenpunkte.
00:46:49: Richtig?
00:46:50: Also es geht auch viel um Stelle die richtigen Fragen idealerweise an die richtige Person.
00:46:58: Genau, das ist definitiv so.
00:47:01: der Vorteil von dem Ansatz den wir mit dem Konzept verfolgen ist dass ich nicht gezwungen bin auf allen Punkten dieselbe Tiefe zu erreichen.
00:47:13: Das heißt wenn in einem Ablauf diese Fragen beantworten kann dann ist es prima.
00:47:19: da nehme ich schon auf Wenn ich einen anderen Ablauf betrachte, wo ich es einfach noch nicht weiß.
00:47:24: Wo ich irgendwie eher nur mal grob ausformuliere ungefähr das wollen wir tun aber wir wissen noch nicht genau wie wir's dann machen oder gewisse Abläufe einfach noch nie scharf trennbar sind.
00:47:40: Dann wechsel' ich die Ebene und da wirds richtig mächtig Und dass wir eben...und da greift eben Genau das, dass ich nicht mehr sage alles nach den selben in stein gemeißelten Regeln sondern es ist ein Netzwerk.
00:47:58: Es wird in diesen Netzwerken Gedanken der Komplexität gerecht und an einzelnen Stellen bin ich eben sehr detailliert und an anderen Stellen wo ich noch nicht so genau weiß oder vielleicht auch nicht auf der Detailebene brauche bin ich's eben nicht.
00:48:13: Und wenn dann irgendwo was nicht so läuft wie geplant Dann ist das nicht schlimm, sondern ich verwandle es in eine Erfahrung die ich dann wieder in die Ausformulierung dringe.
00:48:25: Und damit arbeite ich mich nach und nach wie beim Schaffen von der Skulptur.
00:48:31: Zu Anfang fange ich mit einem groben Klotz an und dann arbeite Ich mich nach- und nach in den notwendigen Details.
00:48:43: Das ist krass!
00:48:45: Also wir müssen das Ganze jetzt irgendwie so ein bisschen abbinden.
00:48:51: Und eigentlich habe Noch mehr Fragen rein und ich versuche es einfach nochmal ganz kurz mit einem Bild auch wiederum in meinem Verständnis.
00:49:01: Und dann gucken wir mal, was darf sich denn in Arbeitswelt mit einer neuen Prozesslandschaft irgendwie noch meinen Veränderung bringen?
00:49:10: zum Checkout?
00:49:11: Aber das Bild im Vorwege mache ich gerade ganz viele OCR Workshops.
00:49:16: Das heißt also Ich versuche frei nach dem Mantra lasst das mit der Zusammenarbeit Wenn du kein gemeinsames Ziel hast, mit Teams daran zu arbeiten welche gemeinsamen Ziele verfolgen sie.
00:49:29: Da setzen wir mir Objektive hin das sind qualitative Ziele, da setzen wir Key Result darunter.
00:49:33: Das sind messbare kleine Ziele.
00:49:35: auf so ein Objektiv, auf so'n qualitatives Ziel einzahlen.
00:49:39: und wenn ich dich richtig verstehe fängt dahinter wie erreiche Ich mein Key Resalt fängt der Prozess an Und den fange ich an grafisch zu visualisieren und entstehen zu lassen und dokumentiere im nächsten Schritt, wie erreiche ich?
00:49:59: Was ist meine Hypothese darauf, wie ich das Ziel erreiche.
00:50:05: Und dann laufe ich los und habe das dokumentiert und probiere das und stelle fest verflucht der Mist so krieg' ich's nicht!
00:50:13: Ich muss das und dass anders machen weil wir ja Q-Sites und OKAs immer mal wieder regelmäßig über Prüfungstelle fest, ne so kriege ich es nicht.
00:50:23: dann verändere ich das Bild des Prozesses, was sich in der ersten Interaktion geschaffen habe und baue es um die zweite Interaktionen ein.
00:50:32: Und versuche es so!
00:50:35: Und wenn ich es einfach visualisiert schnell verändern kann, habe ich eine lebende Prozesslandschaft.
00:50:46: Ich muss die Leute nicht mehr zwingen, die Menschen nicht mehr Zwingen irgendetwas einzuhalten weil wir es irgendwann mal vereinbart haben.
00:50:53: Sondern ich kann ihnen sagen, habt ihr Mut Dinge in Veränderung zu bringen?
00:50:57: Weil wir es schnell anpassen können.
00:51:01: Sehe dich nicken!
00:51:04: Was nicht unbedingt hilft bei einer Audioaufzeichnung... Ja, du hast völlig recht.
00:51:10: Es ist genau so und das ist auch das Schöne bei den OCRs weil sie so schön zu diesem Konzept passen und zur Haltung die dahinter steckt.
00:51:20: Da klassischerweise gerade in produzierenden Bereichen setzt man ja sehr stark auf KPIs, also an verschiedenen Stellen die Robustheit von Prozessen messen.
00:51:35: Das sind nur die häufigsten.
00:51:36: bin ich mit dem, was sich schon tue wirklich gut unterwegs?
00:51:39: und wie kann ich da noch besser werden?
00:51:41: Was kann ich noch
00:51:41: rauskitzeln?".
00:51:44: Und die OKRs ticken eben ein bisschen anders.
00:51:46: Sie geben mehr Orientierung und wirken mehr in die Teams rein und in die Eigenbeteiligung der Teams.
00:51:53: Und ganz häufig sind die Ziele, die für OKR definiert werden, in sich schon Prozessentwicklungen, Prozessweiterentwicklung.
00:52:05: zumindestens in meinen Ohren Und in meinen Augen wirken sie oft genauso.
00:52:10: Das heißt, ich sehe solche Ziele und sage total super!
00:52:15: Ihr baut euch da gerade eine neue Vereinbarung zum gemeinsamen Handeln?
00:52:20: Wie wollt ihr das erreichen?
00:52:23: Da stecken Prozesse dahinter – genau diese Haltung.
00:52:32: Also passt wunderbar!
00:52:35: Perfekt, danke.
00:52:37: Kommt Anna hast du was für ein Checkout?
00:52:44: Nachdem du schon den Timekeeper so wunderbar gemiebt hast.
00:52:48: Ich hatte nämlich einen Blick auch schon immer auf die Uhr und es ist halt immer so, wenn man über spannende Themen mit inspirierenden Menschen spricht dann geht einfach die Zeit rum, ehe man sichs versieht.
00:53:00: ich hätte tatsächlich zum Checkout was.
00:53:04: Jenny wenn du wir waren jetzt in echt einer Bandbreite für mich zumindest an Themen und Aspekten unterwegs zu diesem Riesenfeld, Prozesse.
00:53:17: Wo kommen sie her?
00:53:18: Wo gehen sie hoffentlich idealerweise irgendwann mal
00:53:20: hin?".
00:53:22: Jetzt wird es zum Checkout nochmal ein bisschen griffiger vielleicht wenn du... Ich versuch's!
00:53:29: Ich versuche's und du versuchst das und wer alle versuchen ist Wenn du jetzt allen die uns heute zugehört haben noch einen Abschlusssatz mitgeben könntest Zum Thema Prozesse.
00:53:47: Wie würde der für dich lauten?
00:53:57: Wenn wir es schaffen, Prozisse zu verstehen als Hilfsmittel, als Kompass und Karte um den Menschen bei der Navigation durch den Alltag zu helfen Und nicht mehr als Zaun um Handlungsweisen unter Menschen einzuschränken Verstehen Dann Schaffen wir es, Menschen wieder Perspektive zu geben.
00:54:25: Wieder richtig Lust auf Arbeit zu geben weil wir ihnen weder Wirksamkeit und Freiraum geben Gestaltungsfreiraum verantwortung freiraum Und mein Appell wäre eben auch gestaltet eure Prozesse selbst.
00:54:42: Das macht viel Spaß
00:54:49: Wunderbar vielen Dank
00:54:51: Anna.
00:54:51: du hast du auch was dazu?
00:54:58: Ja, mein Satz ist tatsächlich und ich schließe da an wo ich heute eröffnet habe.
00:55:05: Also mal schauen wie ich am Ende dieser Folge auf Prozesse schaue und meinen Satz war zu recht neugierig so auf das was da heute passiert und was sich dazu lerne.
00:55:21: auch ich darf meinen ganz persönlichen Blick auf Prozess noch einmal überprüfen.
00:55:32: Und bei dir?
00:55:34: Ach du, wenn ich all die Dinge, die mir durch den Kopf gehen jetzt raus lasse sind wir das nächste Stündchen dabei.
00:55:44: Ich versuch zwei kurz zu nennen.
00:55:49: also das eine ist halt wirklich Jenny auch wenn ich dir zuhöre so jedes Angebot darauf ne Annahme.
00:55:55: und wenn die Menschen die Prozesse nicht annehmen können dann lass das mit dem Prozessen weil sie werden sich sowieso nicht
00:56:00: tun.
00:56:01: Und damit müssen wir mit Menschen über Prozesse reden, weil es gibt nichts Schlimmeres als Menschen die die verordneten Prozessen nicht annehmen können.
00:56:15: Sie nehmen sie nicht und machen sie nicht.
00:56:17: Das ist das was wir ganz viel erleben.
00:56:21: Da wir kein Strafsystem haben, was wirklich wirksam ist um nicht Einhaltung der Regel zu bestrafen müssen wir es irgendwie andersrum hinkriegen.
00:56:35: Also mit Mut und Belohnung, dann komme ich jetzt auch wieder noch mal zum Abschluss mit einem Menschen.
00:56:42: So ein Arbeitsphilosoph namens Hacker, auch schon gefühlt seit hundertfünfzig Jahren tot, der hat irgendwann was zur vollständigen Tätigkeit gesagt.
00:56:51: Und diese vollständige Tätigkeiten macht Menschen zufrieden in ihren Arbeitskontexten.
00:56:57: Was ist die vollständig tätigkeit?
00:57:00: oder die Teams müssen doch bitte selbstständig planen dürfen, sie müssen selbstständigt durchführen dürfen und Sie müssen selbständig kontrollieren dürfen.
00:57:09: Wenn das andere Menschen tun für Menschen sind Sie nicht zufrieden?
00:57:15: Das ist kurz zusammengefasst des Ergebnis seiner Arbeit.
00:57:19: also sollten wir es so andersrum machen.
00:57:20: Sollten wir auch viel mehr in vollständigen Tätigkeiten denken und die Menschen dazu befähigen vor allem an Sie glauben dass das was Sie tun schon durchdacht ist.
00:57:31: Und dann könnte ich beim nächsten Anfang, nämlich bei XY-Theorie und jetzt höre ich besser auf.
00:57:39: Wollte ich gerade sagen...
00:57:40: Schaden ausgezeigt!
00:57:41: Aus, aus, fang nicht an.
00:57:45: Wir haben ein paar Folgen vor uns.
00:57:46: So ist es.
00:57:47: Jenny erst mal vielen, vielen Dank an dich!
00:57:50: Du siehst im besten Sinne.
00:57:51: du hast sehr viel bei uns angerichtet und ausgelöst und ich bin mir sicher bei einigen unserer Zuhörenden heute auch.
00:57:58: wir packen euch alle Infos rund um Connect to Grow.
00:58:03: wo findet ihr Jenny?
00:58:05: Wo findet ihr natürlich auch uns?
00:58:07: wer immer?
00:58:07: jetzt kommt der kurze Werbeblock doch noch zum Schluss.
00:58:10: wer auch immer Lust hat hier selbst Mal als Interview Gast zu sitzen darf das natürlich auch sehr gerne tun.
00:58:16: Also lange Rede kurze Sinn, alle Infos wie immer in den Show-Notes und an euch da draußen auch.
00:58:22: wie immer vielen vielen Dank fürs Zuhören!
00:58:25: Das
00:58:46: war's.
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